LAMILUX und REHAU

Zwei Sieger aus Rehau beim bundesweiten SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2019

Die hochfränkischen Preisträger bei der Preisverleihung des SCHULEWIRTSCHAFT-Preises in Berlin (v.?li.): Roswitha Böhne (Arbeitskreis Contacta, Gymnasium Münchberg), Katrin Blug (Arbeitskreis Contacta, Hochschule Hof), Rainer Blechschmidt (Arbeitskreis Contacta), Stefan April (LAMILUX), Anna Kögler (LAMILUX), Dr. Dorothee Strunz (LAMILUX-Geschäftsführerin), Laura Bächer (REHAU), Michael von Hertell (REHAU) und Dr. Michael Pfitzner (Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Kulmbach, Jurymitglied).

Anfang Dezember überreichte der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte in Berlin den bundesweiten SchuleWirtschaft-Preis an gleich zwei hochfränkische Unternehmen: LAMILUX gewann in seiner Kategorie als bestes mittleres Unternehmen und die REHAU AG setze sich bei den großen Unternehmen ebenfalls gegen alle Bewerber durch. Hiermit würdigte das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT insbesondere das Engagement der Rehauer Firmen bei der Berufsinformationsmesse Contacta Hochfranken und dem Familien-Event „Eine Stadt spielt MINT“.

Dass in diesem Jahr zwei Unternehmen aus Rehau zu den Gewinnern zählen, freut LAMILUX-Geschäftsführerin Dr. Dorothee Strunz sehr: „Diese Auszeichnung zeigt, dass die Unternehmen in unserer Region sich überdurchschnittlich für ihre Heimat und die Menschen engagieren und dass dieses Engagement auch ankommt.“ Michael von Hertell, Ausbildungsleiter bei REHAU, ergänzt: „Mit diesen Auszeichnungen wurde die kontinuierliche und sehr gute Arbeit für die Region nun auch entsprechend honoriert.“

Sieger in der Kategorie
„Mittlere Unternehmen“: LAMILUX

Das Rehauer Familienunternehmen LAMILUX überzeugte mit der Contacta: Zum Austausch zwischen Unternehmen, Hochschule und Schülern rief die LAMILUX-Geschäftsleitung 2008 diese erstmals ins Leben. Bei der Berufsinformationsmesse lernen seitdem jährlich rund 2.000 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen der Region Berufe, Firmen und Karrierewege kennen. Sie treffen dort auf rund 80 Firmen aus Hochfranken, mit denen sie locker ins Gespräch kommen, und haben die Wahl zwischen über 200 Fach- und Erfahrungsvorträgen. Für dieses Engagement nahmen Geschäftsführerin Dr. Dorothee Strunz sowie die LAMILUX-Mitarbeiter Anna Kögler und Stefan April den Preis entgegen.

Auch einige weitere soziale Engagements von LAMILUX wurden lobend erwähnt: Durch das Projekt „RoboKids“ erlernen Grundschüler spielerisch die Grundlagen des Programmierens. Zur „X-Mas Reunion“ treffen Absolventen der Region auf künftige Abiturienten ihrer Schulen. Bei der Veranstaltung „students4students“ tauschen sie sich dieses Jahr schon zum zehnten Mal über den persönlichen Werdegang und Studiengänge aus, um dann beim größten Klassentreffen der Region richtig miteinander zu feiern. Auch bei „Eine Stadt spielt MINT“ ist LAMILUX Mit­initiator und -organisator.

Sieger in der Kategorie
„Große Unternehmen“: REHAU

REHAU erreichte in der Kategorie „Große Unternehmen“ ebenfalls den ersten Platz. Ausbildungsleiter Michael von Hertell sowie Laura Bächer vom Ausbildungsteam in Rehau konnten den begehrten Preis im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin entgegennehmen. Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär, überreichte die Trophäe sowie eine Urkunde an die beiden REHAU Vertreter.

Die Jury des SCHULEWIRTSCHAFT-Preises würdigte das Engagement des Polymerspezialisten: „Das Unternehmen engagiert sich in vielfältigen Kooperationen und fördert regionale Projekte. So ist REHAU Mitinitiator des Familien-Events ‚MINT‘, bei dem es darum geht, Schülerinnen und Schüler die Welt der Technik näher zu bringen und die Begeisterung für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu stärken – und dies möglichst praxisnah. Daraus entstand die Idee, zwischen den Schülern und REHAU Auszubildenden ein eigenes Projekt in Form eines Tischkickers aufzusetzen. REHAU ist zudem eingebunden in den Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT , der mit unterschiedlichen Aktivitäten junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet.“