VR Bank Bamberg-Forchheim

Vertreter stimmen der Fusion der Genossenschaftsbanken zu

Die neue Spitze der VR Bank Bamberg-Forchheim (v. li.): Bernhard Lamprecht, Alexander Brehm, Gregor Scheller und Joachim Hausner.

Die Vertreter der Volksbank Forchheim eG und der VR Bank Bamberg eG haben grünes Licht für eine künftige „VR Bank Bamberg-Forchheim eG“ gegeben. Die Vertreter der VR Bank Bamberg eG hatten zu 94,9 Prozent für die Fusion votiert, die Vertreter der Volksbank Forchheim eG stimmten zu 100 Prozent einer Fusion der beiden Regionalbanken zu. „Wir danken unseren Vertretern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Wir freuen uns, dass sie mit ihrer Zustimmung den Weg geebnet haben für die Zusammenführung zu einer großen, leistungsstärkeren Bank“, erklärte Gregor Scheller, Vorstandsvorsitzender der jetzigen Volksbank Forchheim eG und der künftigen VR Bank Bamberg-Forchheim eG. Beide Banken hatten ihre Vertreter bei regionalen Veranstaltungen intensiv über die Gründe für die geplante Fusion und ihr Konzept informiert. Vor der finalen Abstimmung bei der außerordentlichen Vertreterversammlung in Forchheim stellte Gregor Scheller den Verschmelzungsvertrag und das Fusionsgutachten vor. „Für die Vertreter wurde deutlich, dass hier zwei gleich starke Partner zusammenkommen, die mit einer Bündelung ihrer Kräfte und Kompetenzen noch besser und leistungsfähiger werden können“, erläuterte Scheller. „Wir können die Herausforderungen, die wir als Banken heute durch Niedrigzins, regulatorische Auflagen und die Digitalisierung haben, langfristig in einer stärkeren Einheit erfolgreicher bewältigen“, ergänzte Joachim Hausner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Volksbank Forchheim eG. „Für Firmenkunden gewinnen wir als Partner für den Mittelstand in der Region durch unsere vergrößerte Kapitalbasis und unser Know-how bei Fördermitteln weiter an Bedeutung“, so Vorstandsmitglied Alexander Brehm. Durch das erweiterte Geschäftsgebiet betreut die neue Bank künftig gemeinsam die zwei wichtigen Wirtschaftsstandorte Forchheim und Bamberg. Als gemeinsame Bank werden die beiden Geldinstitute eine Bilanzsumme von 2,1 Mrd. Euro und mehr als 100.000 Kunden, davon 45.000 Mitglieder, haben. Das betreute Kundenvolumen wird 3.961 Mio. Euro umfassen.