Standortpolitik

Verkehrsgewerbe mit 2 Milliarden Euro ausgezahlten Fördermitteln entlastet

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Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) konnte das Verkehrsgewerbe seit Einführung der Mautharmonisierungsmaßnahmen im Jahr 2009 durch die Förderprogramme „De-minimis“, „Ausbildung“ und „Weiterbildung“ mit zwei Milliarden Euro an ausgezahlten Fördergeldern entlasten. Damit leistet das Bundesamt einen wichtigen Beitrag, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Verkehrsunternehmen zu sichern.

Über das Förderprogramm „De-minimis“ konnten zahlreiche Maßnahmen gefördert werden, die sich positiv auf Sicherheit und Umwelt auswirken. Mit den Förderprogrammen „Ausbildung“ und „Weiterbildung“ unterstützt das BAG die Unternehmen, dem Mangel an Fahrpersonal im Güterkraftverkehrsbereich entgegenzuwirken und eine branchenbezogene Qualifizierung der Beschäftigten durch entsprechende Weiterbildungen sicherzustellen.

Die Förderprogramme werden seit ihrer Einführung in enger Abstimmung mit dem BMVI fortlaufend weiterentwickelt. Verfahrensabläufe wurden optimiert und für die Anwender vereinfacht. Das Angebot an Fördermaßnahmen wird bedarfs- und zukunftsorientiert fortentwickelt. So werde beispielsweise seit dieser Förderperiode Ausgaben für die Nutzung von Parkplätzen mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen („sicheres Parken“) gefördert. Auf diese Weise sollen den Diebstahlraten im Transportbereich entgegengewirkt und insbesondere die hohen volkswirtschaftlichen Schäden und Kosten gesenkt werden. Auch bei den Bestrebungen, die negativen Wirkungen des Straßengüterverkehrs auf Umwelt und Klima zu reduzieren, unterstützt das BAG die Unternehmen. Die Umrüstung von Diesel-Lkw auf alternative Antriebe kann über das „De-minimis“-Förderprogramm bezuschusst werden. Überdies wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ein Programm zur Förderung der Anschaffung energieeffizienter und/oder CO?-armer schwerer Nutzfahrzeuge aufgelegt, in dem seit Juli 2018 Förderanträge gestellt werden können.