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Unterstützung für Geschäfte und Investitionen in Afrika

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Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat eine Reihe von neuen Förderinstrumenten entwickelt, die Investitionen von Unternehmen in afrikanischen Staaten unterstützen sollen. Im Folgenden stellen wir eine kleine Auswahl vor.

AfricaConnect ist ein Bestandteil des Entwicklungsinvestitionsfonds des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Geplante unternehmerische Investitionen können durch langfristige Darlehen mitfinanziert werden. Die Darlehenssumme kann zwischen 750.000 EUR und 4 Mio. EUR betragen. Die Darlehen mit Laufzeiten von in der Regel 3 bis 7 Jahren werden in EUR oder USD ausgezahlt. Das Programm wird von der DEG — Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH umgesetzt: www.deginvest.de/africaconnect

AfricaGrow
Der Fonds ist als Dachfonds konzipiert. Er stellt Wachstumskapital für KMU und Start-ups vorwiegend in mit dem G20-„Compact with Africa“ (CwA) verbundenen Ländern zur Verfügung. Betreut wird dieser Fond durch die KfW Entwicklungsbank und die DEG: http://ihkofr.de/92

develoPPP.de
Mit dem Programm develoPPP.de werden innovative Projekte und unternehmerischen Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern, die einen langfristigen Nutzen für die lokale Bevölkerung haben, unterstützt. Über einen vierteljährlich stattfindenden Ideenwettbewerb können sich auch kleinere Unternehmen mit ihrem Projekt für eine Förderung bewerben: http://ihkofr.de/93

Das BMWi hat das „Wirtschaftsnetzwerk Afrika“ ins Leben gerufen. Dieses bietet ein gebündeltes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Unternehmen, die in Afrika aktiv werden möchten. Es berät und begleitet deutsche Unternehmen in den derzeit 12 Ländern des „Compact with Africa“: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Aussenwirtschaft/wirtschaftsnetzwerk-afrika.html

Auf Wunsch erhalten Unternehmer einen persönlichen Ansprechpartner aus dem Netzwerk, z. B. aus einer AHK, zur Begleitung ihres gesamten Projektes. Angeboten werden weiterhin Erst- und vertiefte Beratungen zu Finanzierungen oder rechtlichen Rahmenbedingungen. Marktinformationen oder Zielmarkt – und Branchenstudien gibt es online im „Africa Business Guide“ der GTAI: http://ihkofr.de/8z. Mit im Boot sind auch die deutschen Exportinitiativen und weitere Partner.

Das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern wird auf dem afrikanischen Kontinent erweitert. Demnächst werden AHKs in Äthiopien und Côte d’Ivoire eröffnet.

German Desk: Für mittelständische deutsche Unternehmen und ihre lokalen Handelspartner bietet die DEG gemeinsam mit ausgewählten Partnerbanken und den dortigen Auslandshandelskammern einen „German Desk“. Um die individuellen Belange der deutschen Unternehmen und ihrer lokalen Partner kümmert sich dort ein Bankmitarbeiter, der sich in beiden Sprachen und Kulturen bewegt. German Desks gibt es in Afrika derzeit in Ghana, Nigeria und Kenia: http://ihkofr.de/8y

Weitere Informationen – kompakt und online – finden Sie im Afrika-Portal Bayern: http://ihkofr.de/90

IHK für Oberfranken Bayreuth
Cornelia Kern
Leiterin Referat EU-Fragen/
Kooperationsprogramme
0921 886-152
kern@bayreuth.ihk.de

Außenwirtschaftszentrum Bayern
Oliver Wagener
EZ-Scout beim Außenwirtschafts-
zentrum Bayern
089 4566 8521
ez-scout@awz-bayern.de