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Türkei – Recht kompakt bitte!

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Zwischen der Türkei und der EU besteht seit 1.1.1996 eine Zollunion. Diese gilt für fast alle gewerblichen Waren und landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse. Auf den ersten Blick gar nicht so kompliziert. Doch Unternehmen, die im Warenaustausch mit der Türkei stehen, wissen, dass es eine Zollunion mit Hindernissen ist.

Mit einleitenden Worten begrüßte Bernd Aßmann, Vorsitzender des IHK-Außenhandelsausschusses, die oberfränkischen Unternehmerinnen und Unternehmer. Es folgte ein spannender Praxisbericht aus der Zollabteilung der REHAU AG. Der Polymerverarbeiter aus Rehau betreibt eine eigene Gesellschaft mit Werk und Verkaufsbüro in der Türkei.

Die zahlreichen Beispiele aus der Praxis belebten die Diskussion und gaben dem Hauptreferenten Abdulkerim Kuzucu eine exzellente Grundlage für seinen Fachvortrag. Viel Zeit nahm sich Herr Kuzucu, um dem Publikum die verschiedenen Facetten des Warenhandels EU-Türkei näherzubringen. Er gab einen detaillierten Überblick zu den Abgabenarten wie Drittlandszoll, Anti-Dumping-Zoll, Ausgleichszoll und Zusatzzoll.

In beiden Vorträgen erhielten die Teilnehmer wertvolle Tipps und praxisnahe Arbeitshilfen für ihr Türkeigeschäft und darüber hinaus.

Wer mehr über Geschäfte mit der Türkei wissen möchte, erhält im Bereich International Unterstützung.

IHK für Oberfranken Bayreuth
Roland Ellmies
Sachbearbeiter Zoll und Außenwirtschaftsinformationen
Tel.: 0921 886-156
E-Mail: ellmies@bayreuth.ihk.de