Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof

Seit 25 Jahren sehr eng befreundet

Die Hochschule Hof hat sich im Hochschulranking bayernweit auf dem zweiten und deutschlandweit auf dem fünften Platz der Fachhochschulen entwickelt.

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e. V. feiert 25. Geburtstag. Ihre Gründungsväter halfen dem Bildungsinstitut, das im nächsten Jahr 25-jähriges Bestehen feiert, maßgeblich mit auf den Weg. Bis heute besteht eine enge Verbindung zwischen Hochschule und Fördergesellschaft. Seit 2014 ist Dr. Dorothee Strunz die Vorstandsvorsitzende. Heute engagieren die Freunde und Förderer sich vor allem in stark zukunftsweisenden Projekten.

Seit geraumer Zeit unterstützen die Freunde und Förderer der Hochschule Hof Projekte und Institute der Hochschule, die schon heute in die Zukunft deuten: etwa das Institut für Informationssysteme Iisys, das Digitale Gründerzentrum Einstein1 und die Fabrik der Zukunft. Zudem lobte die Fördergesellschaft bereits im letzten Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Award „Digitaler Aufbruch der Lehre“ aus, der nun drei Jahre in Folge verliehen wird und neue, interdisziplinäre Lehransätze vorantreiben soll. Digitalisierung und Unternehmensgründung bestimmen derzeit den Diskurs.

Laut dem Präsidenten der Hochschule Hof, Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Lehmann, setzte die Initialzündung der Freunde und Förderer vor 25 Jahren eine großartige Entwicklung der Hochschule Hof zum Wohle der ganzen Region in Gang: „Die begleitende Unterstützung ermöglichte, viele Ideen umzusetzen und das wissenschaftliche Unternehmen Hochschule stark mit der Wirtschaft zu vernetzen. Dies erlaubt uns eine praxisnahe Rückkoppelung in Forschung und Lehre. Der Beitrag der Freunde und Förderer zum digitalen Gründerzentrum hilft uns, Brücken zu bauen, um mit unseren Studierenden als Absolventen und wissenschaftlichen Mitarbeitern unser regionales Wirken zu stärken. Ich wünsche mir, dass alle Freunde und Förderer intensiv dabeibleiben und weitere Freunde gewonnen werden, weil es eine Win-win-Situation für alle ist – für die Hochschule, die Wirtschaft und Hochfranken.“

Freunde von Anfang an

Blickt man zurück zu den Anfängen der Hochschule Hof zu Beginn der 1990er- Jahre, waren die Freunde und Förderer tatkräftige Unterstützer, deren Kreis schon vor der Implementierung der Hochschule bestand – damals noch als Bürgerinitiative. Allen voran Christian Heinrich Sandler, ehemaliger Geschäftsführer der Sandler AG und erster Vorstandsvorsitzender der Freunde und Förderer, sowie der ehemalige Frankenpost Chefredakteur Malte Buschbeck und Cornelia Unglaube. Letztere initiierte bereits 1991 eine Aktion, deren Ergebnis die Vorlage von 38.000 Unterschriften für die Einrichtung der Fachhochschule Hof bei der bayerischen Staatsregierung war. So mobilisierten die Freunde und Förderer sämtliche gesellschaftlichen und politischen Kräfte und trieben die Hochschulgründung maßgeblich voran.

Im weiteren Verlauf stellten die Freunde und Förderer nicht nur Finanzmittel zur Verfügung, sondern implementierten auch knapp 100 Praktikumsplätze für Studierende in der Region, damit das Modell „Studium mit vertiefter Praxis“ gelingen konnte. Denn der Fokus war von Beginn an klar gesetzt: Die Hochschule, ihre Studierenden und Dozenten sollten möglichst stark mit der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt sein.

Förderung von Arbeitsmitteln, Studienbedingungen und Internationalität

In den nächsten Jahren sponserten die Freunde und Förderer Arbeitsmittel wie Computer, Software oder Kopierer ebenso wie Sitzgelegenheiten, Geschirr und Fitnessgeräte. Viel investierten sie auch in die Ausstattung von Labors mit modernen Geräten und Maschinen, so etwa bereits 1999 eine Rapid Prototyping Maschine oder 2015 ein Spektralanalysegerät für Forschungen in der Wasseranalytik.

Zudem setzte sich die Fördergesellschaft für den internationalen wissenschaftlichen Austausch ein. Bis heute unterstützt sie ausländische Studierende mit Stipendien und fördert auch interkulturelle Aktivitäten, wie etwa durch die Finanzierung von Länderabenden. Knapp 100.000 Euro flossen bisher in derartige Aktivitäten. Auch bei der Einrichtung des Bayerisch-Indischen Zentrums an der Hofer Hochschule steuerte die Fördergesellschaft 30.000 Euro bei.

Erfolg braucht noch mehr Freunde

Von dieser engen Freundschaft zwischen Hochschule und Fördergesellschaft profitieren seit Jahren Studierende, Dozenten, die regionale Wirtschaft und Verbände. Erklärtes Ziel ist es, Hof zu einem der besten Hochschulstandorte Deutschlands zu machen und erstklassige Fachkräfte für die Arbeitswelt von heute und morgen auszubilden. In diesem Jahr landete die Hochschule Hof bereits im großen Studycheck Hochschulranking bayernweit auf dem zweiten und deutschlandweit auf dem fünften Platz der Fachhochschulen. Nicht zuletzt die knapp zwei Millionen Euro, welche die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof seit ihrem Bestehen aufgebracht hat, sind für diesen Erfolg mitverantwortlich. Und dieser Erfolg wurde auch gefeiert: bei einem festlichen Abend anlässlich des 25. Jubiläums der Fördergesellschaft im Casino der Sandler AG in Schwarzenbach an der Saale. Besonderer Gast des Abends war der frühere bayerische Finanzminister Dr. Georg von Waldenfels, der bereits Anfang der 1990er Jahre tatkräftig zur Gründung der Hochschule in Hof beitrug und nun zum Jubiläum die Festrede hielt. Auch nach seinen Worten habe die Fördergesellschaft maßgeblich zur sehr guten Entwicklung der Hochschule Hof beigetragen.

Vorstandsvorsitzende Dr. Dorothee Strunz möchte diesen positiven Weg mit noch mehr Freunden und Förderern weitergehen: „Unsere Hochschule hat eine enorme Bedeutung als Nukleus für Innovation und Zukunftsfähigkeit der Region. Deshalb müssen wir alle Kräfte bündeln, um auch die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Dieser Erfolg braucht noch mehr Freunde.“