BHS tabletop AG

Neuer Glühofen in Schönwald eingeweiht

Philipp Haindl vom Hauptaktionär Serafin (re.) und Rainer Schwarzmeier, Vorstand Produktion und Logistik BHS tabletop (li.), nehmen mit den Ehrengästen den neuen Glühofen in Betrieb.

Im Beisein von Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich, Abgeordneten des bayerischen Landtags, kommunalen und regionalen Verantwortungsträgern sowie zahlreichen Industrie- und Verbandsvertretern weihte die BHS tabletop AG den neuen Glühofen in Schönwald offiziell ein – und damit eine der größten Einzelinvestitionen des Unternehmens in den vergangenen Jahren. Der hochmoderne Glühofen ist eine der Antworten des Weltmarktführers für Profiporzellan auf die seit Jahren herausfordernde Marktsituation in einem globalen preisgetriebenen Wettbewerb. Die 4,5 Millionen-Euro-Investition leistet einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Produktionskapazität, der Flexibilisierung der Fertigung und zur Senkung von CO?-Emissionen. BHS Vorstandsvorsitzender Christian Strootmann betonte, dass Investitionen dieser Dimension in der deutschen Porzellanindustrie Seltenheitswert haben. Entgegen dem Branchentrend investiere die BHS tabletop seit Jahren an ihren deutschen Produktions- und Logistik-Standorten Selb, Schönwald und Weiden in die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens: Im oberfränkischen Werk in Schönwald zwischen 2016 und 2019 allein 11 Millionen Euro. Hinzu kommen aktuell weitere Millioneninvestitionen in die Digitalisierung. Christian Strootmann: „Die profitable Herstellung von Hotel- und Gastronomieporzellan made in Nordbayern ist möglich, wenn sich Investitionsbereitschaft mit Technologieführerschaft, Denken in Problemlösungen für den Kunden und hervorragend qualifizierten Beschäftigten miteinander verbinden.“ Der 56 Meter lange, 2,50 Meter breite und mit 60 Hochgeschwindigkeitsbrennern ausgestattete Hightech-Ofen ersetzt den Vorgänger-Ofen komplett. Das Porzellan durchläuft den Ofen wesentlich schneller; dadurch erhöht sich die Produktionskapazität des Werkes deutlich. Der neue Glühofen zeichnet sich durch einen deutlich reduzierten Energieverbrauch aus, was nicht nur die Kosten senkt, sondern sich auch positiv auf den CO?-Ausstoß auswirkt. Die jüngste Investition in Schönwald reiht sich in eine Reihe von Energieeffizienz-Investitionen an den oberfränkischen Standorten des Unternehmens ein: Nachdem die BHS bereits 2013 im DLZ in Selb ein Blockheizkraftwerk (BHKW) installierte, wurde am Standort Schönwald 2016 ein weiteres BHKW mit Pufferspeicher und Abgaswärmetauscher in Betrieb genommen. Dadurch werden aktuell 70 Prozent des kompletten Strom- und Wärmebedarfes eigenerzeugt. Sämtliche Heizkörper im Verwaltungskomplex und der Logistik sind heute an den Wärmeverbund angeschlossen und werden ausschließlich von der Abwärme des BHKW versorgt.