A.f.B. Kulmbach

Mitarbeiter stehen im Zentrum des 20-jährigen  Betriebsjubiläums

Die Geschäftsführer mit ihren Mitarbeitern der ersten Stunde (v. li.): Harald Gaul, Stefan Vogt, Andreas Schnabel, Wolfgang Katzer, Andreas Henker, Frank Markert, Roland Jaksch und Thomas Heinritz.

Zwei Jahrzehnte ist es her, dass Harald Gaul und Thomas Heinritz gemeinsam mit dem inzwischen ausgeschiedenen Siegfried Konrad das Unternehmen Söll & Degelmann an der Albert-Ruckdeschel-Straße nach dessen Konkurs übernommen haben. Mit viel Mut und beherztem Engagement haben sie es geschafft, die A.f.B. Kulmbach GmbH zum international gefragten Hersteller von Anbauwerkzeugen für Bau- und Industriemaschinen zu entwickeln.

Nach einem Empfang und einer Führung bei der Jubiläumsfeier durch die altehrwürdigen Gemäuer der Kulmbacher Plassenburg lieferten Gaul und Heinritz einen persönlichen Rückblick auf 20 Jahre A.f.B., Einblick in Entscheidungsprozesse und Meilensteine sowie einen Ausblick auf die Unternehmenszukunft. Von Null gestartet, lag der Umsatz nach dem ersten Geschäftsjahr bereits bei nahezu 1,3 Millionen Euro. Deshalb fiel im Folgejahr die Entscheidung zum Anbau der Bohrwerkshalle mit einer Investition von knapp 300.000 Euro Baukosten und 400.000 Euro für die Maschinenausstattung. „Es erfordert schon eine ordentliche Portion Optimismus, solche Investitionen nach nur einem Jahr zu tätigen. Im Nachhinein war es aber genau dieser Optimismus, mit dem wir den Grundstein für unseren Erfolg legen konnten“, rekapituliert Thomas Heinritz. Heute steht die A.f.B. Kulmbach als gesundes Unternehmen am Markt und kann sich im zu Ende gehenden Geschäftsjahr über einen Umsatz von voraussichtlich 3,2 Millionen Euro freuen. In den 20 Jahren, in denen der Mittelständler nicht nur Deutschland, sondern weite Teile Europas mit Anbauwerkzeugen für Bau- und Industriemaschinen beliefert hat, wurden Umsätze von ca. 70 Millionen Euro getätigt. Dieser Umsatz wurde mit etwa 900 Stammkunden und ca. 22.000 Produkten gemacht. Um rund zehn Prozent möchten Gaul und Heinritz ihre Stammkundschaft in den kommenden zehn Jahren erweitern und ihre Produktion um denselben Faktor erhöhen. Die Umsatzmarke von 4 Millionen gilt es in absehbarer Zeit zu knacken. Zu den kurzfristig umzusetzenden Investitionsmaßnahmen gehören eine Dachsanierung mit Anbringung einer Photovoltaikanlage sowie die Anschaffung einer neuen CNC-Abkantpresse.