Bezirkswirtschaftskammer Karlsbad und IHK für Oberfranken Bayreuth

Konstruktiver Dialog mit den Nachbarn aus dem Egerland

Beim grenzüberschreitenden Arbeitstreffen in Bayreuth (v. li.): Ing. Petr Pultar, Mgr. Stanislav K?iž, Ing. Josef Ciglanský, Gabriele Hohenner, Radek Pašava und Sara Franke.

Das Egerland und Oberfranken verbindet weitaus mehr als eine Ländergrenze. Die beiden Regionen blicken auf eine lange Geschichte und enge Freundschaft zurück. Zum Ausdruck kommt diese Verbundenheit nicht nur auf dem Papier, zum Beispiel durch Kooperationsabkommen der Bezirkswirtschaftskammer des Karlsbader Bezirkes (KHK KK) und der IHK für Oberfranken Bayreuth, sondern auch durch regelmäßigen Austausch.

Jüngst kamen Vertreter der Wirtschaftskammern beider Grenzregionen zu einem Arbeitstreffen in Bayreuth zusammen. Gabriele Hohenner, Hauptgeschäftsführerin, und Sara Franke, Leiterin Bereich International, begrüßten Ing. Josef Ciglanský, Präsident KHK KK, Mgr. Stanislav K?iž, Direktor KHK KK, Radek Pašava, Leiter Geschäftsstelle Sokolov sowie Ing. Petr Pultar, Gründungspräsident der Wirtschaftsjunioren Tschechien, in den Räumlichkeiten der IHK für Oberfranken Bayreuth.

Seit dem EU-Beitritt der Tschechischen Republik in 2004 haben sich die Themen der grenzüberschreitenden Arbeit stark gewandelt. Zudem hat das Nachbarland längst sein Image als verlängerte Werkbank abgelegt. Heute stehen beide Regionen vor ähnlichen Herausforderungen: Fachkräftemangel, Industrie 4.0, E-Mobility und Digitalisierung, aber auch die grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur. Dazu wollen beide Kammern ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln. Im Rahmen des gemeinsamen Austauschs wurden konkrete Ziele und Veranstaltungen für 2019 vereinbart.

Um die Zusammenarbeit beider Wirtschaftskammern zu festigen, werden Hauptgeschäftsführerin Hohenner und Präsident Ciglanský noch in diesem Jahr die Kooperationsvereinbarung von 2014 im fünften Jahr ihres Bestehens erneut besiegeln.