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KI-Strategie der Bundesregierung: Plattform organisiert Austausch mit Gesellschaft

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ie Bundesregierung hat ihre Strategie Künstliche Intelligenz (KI) beschlossen. Ziel ist es, „KI made in Germany“ als Qualitätsmarke für verantwortungsvolle KI zu etablieren und im internationalen Wettbewerb aufzuholen. Die Plattform Lernende Systeme soll zu einem breiten gesellschaftlichen Dialog über KI beitragen.

Künstliche Intelligenz muss wie jede Technologie dem Menschen dienen, nicht umgekehrt. Das ist der Kerngedanke der deutschen KI-Strategie. So will die Bundesregierung etwa mit einer Nationalen Weiterbildungsstrategie die Beschäftigten zu der Zusammenarbeit mit Lernenden Systemen befähigen. Technische Verfahren, die die Kontrolle und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen von KI-Systemen ermöglichen, sollen ebenso gefördert werden wie die Forschung zur IT-Sicherheit. Damit die Menschen über den Einsatz von KI in Deutschland mitentscheiden können, will die Regierung in gesellschaftliche Dialoge, partizipative Verfahren und Aufklärung investieren.

Einen Schwerpunkt legt die KI-Strategie auf den Austausch von Daten, die zum Training der Lernenden Systeme notwendig sind. So will die Bundesregierung Datenpartnerschaften zwischen Unternehmen kartellrechtlich ermöglichen und Daten der öffentlichen Hand über Open-Data-Plattformen für die Forschung und Entwicklung neuer Anwendungen zugänglich machen. Um die Daten vor Missbrauch zu schützen, sollen beispielsweise Anonymisierungsverfahren gefördert werden. Insbesondere im Gesundheitssektor, den die Strategie als chancenreichen Anwendungsbereich für KI bewertet, muss der Schutz der sensiblen Patientendaten gewährleistet sein.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://idw-online.de/de/news706092

IHK für Oberfranken Bayreuth
Arkadius Schel
Leiter Referat Digitalisierung/IT-Sicherheit
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