Innovation.Unternehmensförderung

Jugend forscht: Erfolgreiche oberfränkische Teilnehmer

Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier mit ihrer Präsentation zum 3D-Druck für Hochvakuumanwendungen.

Auch in diesem Jahr kann sich die Bilanz der oberfränkischen Teilnehmer auf dem Landeswettbewerb Jugend forscht sehen lassen. Sechs Teilnehmergruppen haben sich beim Regionalentscheid für den Landeswettbewerb qualifiziert, ein erster und zwei dritte Plätze sind das hervorragende Ergebnis.

Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier vom Gymnasium Ernestinum Coburg sind die neuen Landessieger im Fachbereich Technik. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der „Anwendung des 3D-Drucks im Hochvakuum“. Es werden drei unterschiedliche Komponenten gedruckt und auf ihre Vakuumtauglichkeit untersucht. Herkömmlich hergestellte Standardkomponenten mit gedruckten Teilen vakuumdicht verschweißen zu können, ermöglicht darüber hinaus eine kostengünstige Fertigung komplexerer Komponenten wie beispielsweise einer Vakuumkammer, bei der funktionelle Besonderheiten bereits im Herstellungsprozess verwirklicht werden können. Als Beispiel hierfür sei die Integration eines Strömungskanalsystems direkt in die Wandung der Kammer zu nennen, die sowohl das Ausheizen beim Evakuieren als auch das Kühlen im Betrieb ermöglicht. Die entwickelte Vakuumkammer ist die erste ihrer Art und dient daher als Prüfstand für weitere Modelle. Die Schüler der 11. Klasse dürfen ihr Projekt beim Bundeswettbewerb vom 16. bis 19. Mai 2019 in Chemnitz präsentieren und sich dort mit den besten jungen Forschern Deutschlands messen.

Ein dritter Platz ging im Fachgebiet Chemie an Justus Ködel vom Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium der Stadt Bayreuth für sein Projekt: „Von der Baumwolle zum Kunststoff“. Ebenfalls Dritter wurde Hannes Näther vom  Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach. Im Fachgebiet Physik wurde seine Arbeit „Corona Motor – Der Motor der Zukunft?“ ausgezeichnet.