IHK-Tourismusausschuss

Hotelfachschule Pegnitz erhalten und stärken

Vordere Reihe: Thomas Fischer, Regierung von Oberfranken; Angelika Schäffer, Tourismusverband Franken; Andrea Luger, stv. Vorsitzende des Tourismusausschusses; Malte Tiedemann, IHK für Oberfranken Bayreuth. Hintere Reihe: Norbert Heimbeck, Genussregion Oberfranken; Wolfram Brehm, IHK für Oberfranken Bayreuth; Thomas Puchtler, Vorsitzender des Tourismusausschusses; Hermann Liebert, Hotelfachschule Pegnitz.

Der Tourismusausschuss der IHK für Oberfranken Bayreuth setzt ein Zeichen für die Hotelfachschule Pegnitz. In seiner dritten Sitzung, die in der Hotelfachschule Pegnitz stattfand, beschloss der Tourismusausschuss einstimmig, sich für den Erhalt und den zielgerichteten Ausbau der Schule einzusetzen und Landrat Hermann Hübner bei seinem Einsatz für die Hotelfachschule zu unterstützen. „Die Hotelfachschule ist ein Alleinstellungsmerkmal unserer Region und für die Aus- und Weiterbildung im Tourismussektor von unschätzbarem Wert“, erläutert Thomas Puchtler, Vorsitzender des Tourismusausschusses und selbst Absolvent der Schule.

‚‚Der Fachkräftemangel ist in unserer Branche allgegenwärtig. Umso wichtiger ist es, den Fachkräften sowie jungen Unternehmerinnen und Unternehmern qualifizierte Weiterbildungsmöglichkeiten vor Ort bieten zu können.‘‘ – Andrea Luger

Auch Andrea Luger, Bezirksvorsitzende des DeHoGa Bayern und stellvertretende Vorsitzende des Tourismusausschusses, untermauert die Bedeutung. „Der Fachkräftemangel ist in unserer Branche allgegenwärtig. Umso wichtiger ist es, den Fachkräften sowie jungen Unternehmerinnen und Unternehmern qualifizierte Weiterbildungsmöglichkeiten vor Ort bieten zu können.“ Die Hotelfachschule ist in kommunaler Trägerschaft und wird vom Landkreis Bayreuth finanziert, der bislang mit großem Engagement zur Hotelfachschule stand. Der Freistaat Bayern trägt einen Teil der Personalkosten.

Neben der Hotelfachschule stand das Thema Kooperationen im Mittelpunkt der Sitzung. Angelika Schäffer vom Tourismusverband Franken, Norbert Heimbeck von der Genussregion Oberfranken und Thomas Fischer von der Regierung von Oberfranken zeigten Kooperationspotenziale im Tourismus und Möglichkeiten im Bereich von Finanzierung und Förderung auf. Dabei stellte sich wieder heraus: Investitionen in den eigenen Betrieb sind unerlässlich, um sich am Markt dauerhaft gut positionieren zu können. Ebenso wichtig ist aber auch die Zusammenarbeit zwischen den Leistungsanbietern im Tourismus. Oberfranken ist mit den vielfältigen touristischen Destinationen, der übergreifenden Marke „Genussregion Oberfranken“ und dem koordinierenden Tourismusverband Franken gut aufgestellt und verfügt über viele Netzwerke.