LAMILUX

Gewinner beim Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ 2019

Bei der Preisverleihung (v. li.): Birgit Riess von der Bertelsmann Stiftung, Azubi Maximilian Fuchs, Ausbildungsleiterin Linda Hohenberger, Robokids-Projektleiterin Anke Feselmayer, Azubi Benedikt Böhringer und Guido Möllering vom Reinhard Mohn Institut.

Mit dem Projekt „RoboKids“ im Rahmen der Ausbildungsinitiative EDUCATION for EXCELLENCE (E4E) gewann LAMILUX den Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ in der Kategorie „Große Unternehmen“ 2019. Das Konzept von „RoboKids“ wurde von Auszubildenden des Unternehmens selbstständig entwickelt. Ziel ist es, Kinder ab der fünften Klasse spielerisch an das Thema digitale Technik und Programmierungen heranzuführen. Dieses Engagement wurde nun bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin gewürdigt. In diesem Jahr wurden insgesamt dreizehn Unternehmen nominiert, in der Kategorie „Große Unternehmen“ konnte sich das Rehauer Familienunternehmen LAMILUX gegen REWE und Förstina Sprudel mit seinem sozialen Projekt „RoboKids“ erfolgreich durchsetzen. Das Projekt ist Teil des unternehmenseigenen Ausbildungskonzepts E4E, das bereits mit dem IHK-Bildungspreis 2018 prämiert wurde. „RoboKids“ möchte Mädchen und Jungen der Unterstufe in Real- und Mittelschulen für das Programmieren und für digitale Technik begeistern.

Mithilfe des Robotik-Systems LEGO MINDSTORMS Education EV3 lernen die Kinder, einen kleinen Roboter zu bauen und mit diesem bestimmte Aufgaben zu lösen: Mithilfe eines Farbsensors kann der Roboter beispielsweise so programmiert werden, dass er losfährt und anhält, sobald er auf eine grüne Fläche trifft. Der kostenlose Kurs wird von fünf Auszubildenden wöchentlich am frühen Nachmittag gehalten und besteht aus insgesamt neun Doppelstunden. Ziel ist dabei, die Schüler und Schülerinnen im Umgang mit digitaler Technik aufzuklären und zu fördern. „Es soll ein Verständnis dafür entstehen, dass zum Beispiel hinter einer App komplizierte Programmierarbeit steckt“, betont Dr. Dorothee Strunz, LAMILUX-Geschäftsführerin. Doch nicht nur die Kinder profitieren von dem Projekt, sondern auch die Auszubildenden des Familienunternehmens. Diese haben „RoboKids“ im Rahmen des  Ausbildungskonzepts E4E selbstständig durchgeführt. Bei E4E werden die Auszubildenden zusätzlich zur klassischen Berufsausbildung in der Entwicklung ihrer Sozial- und Eigenkompetenzen gefördert.

Durch  ehrenamtliches Engagement lernen sie, Verantwortung zu tragen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Während im ersten Lehrjahr durch verschiedene Projekte das Organisationsmanagement geschult wird, liegt der Fokus im zweiten Lehrjahr auf ehrenamtlichen Tätigkeiten, wofür sie eine Stunde pro Woche freigestellt werden. Hierzu zählt auch das Projekt „RoboKids“, das von Auszubildenden aus der Elektrotechnik und Informatik des Unternehmens initiiert wurde und fortan von Auszubildenden im zweiten Lehrjahr weitergeführt wird. Der erste Kurs wurde von Maximilian Fuchs, Benedikt Böhringer, Fabian Rogler, Johann Konofsky, Benedikt von Glass und Andreas Waldhütter durchgeführt, die zum Teil auch an der Entwicklung des Projekts beteiligt waren.