„Nacht der Bayerischen Wirtschaft“ in Berlin

Gemeinsam Interessen wirksam vertreten!

Politik und Wirtschaft im Gespräch (v. li.): die Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier und Hans Michelbach, Vizepräsident Dr. Michael Waasner, MdB Dr. Silke Launert, Vizepräsident Hans Rebhan, Bundestagsvizepräsident Dr. Hans-Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner, Vizepräsident Michael Möschel, MdB Emmi Zeulner, Vizepräsident Wilhelm Wasikowski und stv. Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm.

Eine zentrale Aufgabe der IHK-Organisation ist die Vertretung ihrer Mitgliedsunternehmen gegenüber der Politik. Auf allen Ebenen suchen IHK-Ehren- und Hauptamt den Kontakt zu politischen Mandatsträgern, um die Anliegen der Wirtschaft vorzubringen. Wirkungsvoll wird die Interessenvertretung gerade auf Landes- und Bundesebene dann, wenn sie thematisch und zeitlich koordiniert stattfindet. Um das zu gewährleisten, führt der Bayerische Industrie- und Handelskammertag regelmäßig die „Nacht der Bayerischen Wirtschaft“ durch.

Nach einer Veranstaltung im Maximilianeum in München im vergangenen Jahr fand die „Nacht der Bayerischen Wirtschaft“ nun bereits zum zweiten Mal in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin statt. Die neun bayerischen IHKs in Bayern waren mit ihren Präsidiumsmitgliedern vertreten, um mit Bundestagsabgeordneten aus allen Parteien ins Gespräch zu kommen. Knapp 1 Million Unternehmen repräsentieren die IHKs in Bayern. Grund genug für knapp 300 Gäste, zur „Nacht der Bayerischen Wirtschaft“ zu kommen.

Beim Abendempfang begrüßten BIHK-­Präsident Dr. Eberhard Sasse und Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Gößl die anwesenden Unternehmer und Politiker. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ging in einem kurzen Grußwort auf aktuelle bundespolitische Themen ein. BR-Mode­ratorin Anouschka Horn moderierte nicht nur den Abend, sondern auch eine Gesprächsrunde mit Präsidiumsmitgliedern der acht IHKs. IHK-Vize­präsident Michael Möschel ging dabei auf den Transformationsprozess der Automobilindustrie ein, der aktuell vor allem die Kfz-Zulieferbetriebe in Oberfranken betrifft. Im Anschluss blieb viel Zeit für das „Networking“ und die
Diskussion oberfränkische Themen mit den Regierungsmitgliedern und Parteienvertretern.

Das Präsidium der IHK für Oberfranken Bayreuth, angereist in einem Kleinbus, hatte sich auf Vermittlung von Bundestagsvizepräsident Dr. Hans-Peter Friedrich schon am Nachmittag zu einem Vorgespräch mit den oberfränkischen CSU-Bundestagsabgeordneten getroffen. Dort standen konkrete Fragen zu den Unternehmenssteuern, zur steuerlichen Forschungsförderung, zu den Auswirkungen der Energiepolitik auf die oberfränkischen Unternehmen, aber auch der Ausbau der Infrastruktur in Oberfranken im Vordergrund.

In der Diskussionsrunde der IHK-Präsidenten kamen aus Oberfranken auch Friedrich Herdan (Coburg) und Michael Möschel (Bayreuth) zu Wort.