Standortpolitik

Förderrichtlinie zur Nachrüstung von gewerblich genutzten Handwerker-und Lieferfahrzeugen

Die Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Dieselmotoren werden unter gewissen Voraussetzungen vom Bund gefördert. Geregelt wird die Förderung mit einer Richtlinie, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde und somit in Kraft getreten ist. Die Umrüstung von Fahrzeugen kann damit um bis zu maximal 5.000 Euro gefördert werden. Da gewerblich genutzte Handwerker- und Lieferfahrzeuge zu einer Stickstoffdioxidbelastung beitragen, hat der Bund im Rahmen seines Konzepts für saubere Luft und zur Sicherung der individuellen Mobilität in den Städten ein Förderprogramm zur Nachrüstung aufgelegt. Unterschieden wird dabei in zwei Kategorien, in Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen und in Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen.

Die vom Bund gewährte Förderung ist in ihrer Höhe von verschiedenen Faktoren abhängig: von der zulässigen Gesamtmasse und der Größe des Betriebs. Die Fördersummen betragen zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Gefördert werden System- und externe Einbauten der Nachrüstung von genehmigten Abgasbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxide. Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen, deren Firmensitz nicht in den geförderten Städten ist, können eine Förderung beantragen, wenn sie eine nennenswerte Zahl von Aufträgen (das sind 25 Prozent und mehr des jährlichen Auftragsvolumens) in den Städten abzuarbeiten haben.

Weiterführende Informationen finden Sie unter ?www.bmvi.de
Stichwort: HardwareNachrüstung.

IHK für Oberfranken Bayreuth
Frieder Hink
Sachbearbeiter Sach- und Fachkunde Güterkraft- und Straßenpersonenverkehr, Gefahrgutbeauftragte, Gefahrgutfahrer, EU-Berufskraftfahrer
Tel.: 0921 886-153
E-Mail: hink@bayreuth.ihk.de