Standortpolitik

Förderperiode 2020: „De-minimis“, „Ausbildung“ und „Weiterbildung“

Die Antragsunterlagen „De-minimis“, „Ausbildung“ und „Weiterbildung“ der Förderperiode 2020 stehen ab sofort auf der Portalseite für die elektronische Antragstellung (eService-Portal) https://antrag-gbbmvi.bund.de zur Verfügung. Die Antragsfrist für die die Förderperiode 2020 beginnt bei „De-minimis“ am 7. Januar (Ende: 30. September 2020), bei „Ausbildung“ am 14. Januar (Ende: 2. November 2020) und „Weiterbildung“ am 14. Januar (Ende: 30. November 2020)

Zuwendungsberechtigt sind Unternehmen

  • die Güterkraftverkehr im Sinne des
    §?1 Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) durchführen und
  • Eigentümer oder Halter von in der Bundesrepublik Deutschland zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen schweren  Nutzfahrzeugen sind, die ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sind und deren zulässiges Gesamtgewicht 7,5 t beträgt.

Was wird gefördert?

De-minimis

Gefördert werden überobligatorische Maßnahmen, die Sicherheit im Straßengüterverkehr dienen und/oder sich positiv auf die Umwelt auswirken.
Dies sind Fahrzeugbezogene Maßnahmen, z.?B. Fahrerassistenz- oder Partikelminderungssysteme, Aufwendungen für die kostenpflichtige Nutzung von sicheren Parkplätzen in Deutschland, personenbezogene Maßnahmen, z.?B. Sicherheitsausstattung/Berufskleidung des Fahr-/Ladepersonals/Disponenten und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, z.?B. Telematiksysteme.

Ausbildung

Gefördert werden betriebliche Ausbildungsverhältnisse zum Berufskraftfahrer bzw. zur Berufskraftfahrerin. Es werden pauschal 50.000 Euro pro Ausbildungsverhältnis als zuwendungsfähige Kosten anerkannt. Die Förderhöhe beträgt bei kleinen Unternehmen bis zu 70 Prozent, bei mittleren Unternehmen bis zu 60 Prozent und bei anderen Unternehmen bis zu 50 Prozent.

Weiterbildung

Gefördert werden überobligatorische allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Lehrgängen, Seminaren und Schulungen gemäß des Maßnahmenkataloges zur Richtlinie „Weiterbildung“, z.?B. Schulungen zu Fahrsicherheit und –ökonomie sowie Weiterbildungen für bestimmte Transportarten. Der Zuwendungshöchstbetrag berechnet sich aus der Anzahl der berücksichtigungsfähigen Fahrzeuge mal Fördersatz. Der Fördersatz beträgt bis zu 1.050 Euro bei kleinen Unternehmen, 900 Euro bei mittleren Unternehmen und 750 Euro bei anderen Antragstellern.

IHK für Oberfranken Bayreuth
Frieder Hink
Sachbearbeiter Sach- und Fachkunde Güterkraft- und Straßenpersonenverkehr,
Gefahrgutbeauftragte, Gefahrgutfahrer, EU-Berufskraftfahrer
0921 886-153
hink@bayreuth.ihk.de