Innovation.Unternehmensförderung

Fazit Workshop zu Sprunginnovationen

Gemeinsam mit dem Unternehmer Dr. Reiner Nikula hat der DIHK am 24. Oktober einen Workshop zum Thema: „Sprunginnovationen: Ideenreichtum im Mittelstand aufspüren“ organisiert. Fazit: Der innovative Mittelstand ist prädestinierter Partner für die neue Agentur für Sprunginnovationen (SprinD), um gemeinsam mit einer zukunftsorientierten Forschung für radikale Innovationen in Deutschland zu sorgen.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte das Bundesforschungsministerium gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium die neue Agentur für Sprunginnovationen vor. Diese wurde von Gründungsdirektor Rafael Laguna de la Vera am 10. Oktober in Leipzig eröffnet. Im Workshop stellten Unternehmer in einem Pitch ihre Innovationsprozesse vor. Im Anschluss wurde an Thementischen vertieft darüber diskutiert, wie radikale Innovation entsteht, welche Rahmenbedingungen nötig sind und welche Rolle die Forschung aus Sicht der Unternehmen spielt.

Sprunginnovationen krempeln ganze Märkte um

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des DIHK, Dr. Achim Dercks, kommentiert wie folgt: „Bei Sprunginnovationen mischen andere Wirtschaftsräume kräftig mit, oft haben sie sogar die Nase vorn. Wie Sprunginnovationen ganze Märkte komplett umkrempeln, zeigen Beispiele wie die digitalen Handelsplattformen oder Streaming-Portale, mit denen Kinos und Fernsehen um Zuschauer kämpfen. Der Standort Deutschland muss mehr solcher bahnbrechenden Neuerungen hervorbringen.

Innovative Ideen entstehen vor allem in Unternehmen

Innovative Ideen entstehen nicht allein in der Wissenschaft, sondern vor allem auch in den Unternehmen, die dabei immer auch das Anwendungspotenzial im Blick haben. Die Innovationskraft und der Mut der Unternehmen sind daher der Schlüssel, um beim Thema Sprunginnovationen voranzukommen. Es ist daher wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die gerade auch den mittelständischen Unternehmen dabei helfen, ihr Innovationspotenzial zu stärken.

Mehr digitale Kompetenzen

Den Innovationsprozess zusätzlich unterstützen würden beispielsweise mehr digitale Kompetenzen im Bildungssystem, ein gemeinsames Engagement zur Sicherung des  Fachkräftenachwuchses und weniger Bürokratie an allen Ecken und Enden. Hiermit könnte die Politik wichtige Impulse setzen, um bahnbrechenden Innovationen ,Made in Germany‘ zum Durchbruch zu verhelfen.“

Quelle: DIHK