Steingraeber & Söhne

Exportpreis Bayern für die Bayreuther Klaviermanufaktur

Bei der Überreichung des Exportpreises Bayern (v. li.): Laudator Thomas Pirner, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Udo Schmidt-Steingraeber, Alban Schmidt-Steingraeber und Cordelia Schmidt-Steingraeber.

Bei einem Festakt in München überreichte der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Exportpreis Bayern 2018 an die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne. Den Preis nahmen die Inhaber Cordelia, Alban und der derzeitige Geschäftsführer Udo Schmidt-Steingraeber entgegen. Die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne wurde für ihre besonderen Erfolge im weltweiten Export geehrt und ausgezeichnet. „Auf unseren Versandlisten für das Jahr 2018 steht sogar die Kunstuniversität Teheran mit einem Steingraeber „Transducer-Flügel“ – einer der wenigen Fehlschläge, denn trotz Anzahlung kann der Auftrag wegen des ‚Trump-Embargos‘ derzeit nicht ausgeführt werden“, sagt Udo Schmidt-Steingraeber. Ansonsten verlaufe die weltweite Aktivität meist ohne Komplikationen, sei es für Nord- und Mittelamerika, Asien oder den Vorderen Orient. In Afrika gebe es bereits zwei Händler (Südafrika, Kenia) und in Europa sei das Netz der Auslandsvertretungen der an sich sehr kleinen Bayreuther Klaviermanufaktur ziemlich flächendeckend, wie Schmidt-Steingraeber weiter betont. Im USA-Ranking wird Steingraeber & Söhne unter den sechs besten Marken der Welt geführt und ist im Kreise dieses exklusiven Klubs sogar der Hersteller mit den meisten Innovationen in den vergangenen 25 Jahren. Internationalität ist auch im Steingraeber Haus Bayreuth ständig angesagt. Die sieben Auswahlsäle für Pianos, drei Auswahlsäle für Flügel und derzeit zwei Gästewohnungen für internationale Besucher werden ständig und reichlich frequentiert. Weder japanische noch chinesische und russische Sprache sind ein Sonderfall im historischen Palais aus der Markgrafenzeit im Herzen der Festspielstadt.

Nicht weniger als 55 Unternehmen hatten sich um den Exportpreis Bayern 2018 beworben. „Ich finde es immer wieder bewundernswert, wie es oberfränkische Unternehmen mit innovativen Ideen und viel Ausdauer schaffen, neue Märkte zu erschließen“, so Gabriele Hohenner, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Oberfranken Bayreuth. Das Beispiel Steingraeber & Söhne zeigt, dass viele oberfränkische Unternehmen längst in der ganzen Welt zu Hause sind. Hohenner: „Und zwar erfolgreich, wie die Auszeichnung mit dem Exportpreis Bayern zeigt – herzlichen  Glückwunsch!“ Erst 2016 wurde mit der Cfm Oskar Tropitzsch GmbH aus Marktredwitz ein weiteres oberfränkisches Unternehmen ausgezeichnet.