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Brexit 2019: Der Countdown läuft

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Bayreuth | Ende März 2019 verlässt das Vereinigte Königreich die Europäische Union. Damit endet für das Austrittsland spätestens nach einer Übergangsfrist auch der gemeinsame Binnenmarkt mit freiem Warenverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten. Etwa die Hälfte aller britischer Ein- und Ausfuhren betrifft den Handel mit der EU.

Zollrechtlich wechselt Großbritannien seinen Status vom Mitgliedsstaat zum Drittland. Warenströme mit dem Vereinigten Königreich unterliegen so der zollamtlichen Überwachung, und Unternehmen müssen zollrechtliche Pflichten bei der Ein- und Ausfuhr erfüllen.

Besonders betroffen sind Unternehmen, deren wirtschaftliche Beziehungen bisher nicht über die Grenzen der Europäischen Union hinausgingen. Die verbleibende Zeit bis zum endgültigen Austritt sollten Unternehmen nutzen, um sich angemessen aufzustellen, damit z. B. unnötige Störungen in der Lieferkette vermieden werden können. Die Auswirkungen können in diversen Teilbereichen zu spüren sein – Einkauf, Logistik, aber auch in der Vertriebsabteilung.

Zusammen mit dem Hauptzollamt Schweinfurt informiert die IHK für Oberfranken Bayreuth über zollrechtliche Konsequenzen des Brexits für oberfränkische Unternehmen. Die Veranstaltung soll eine erste Hilfestellung geben, welche zollrechtlichen Anpassungen durch den Brexit erforderlich werden.

Termin: 28.11.2018, 10:00 – 12:00 Uhr, Anmeldung: www.ihkofr.de/5e
Ansprechpartnerin: Sara Franke, Leiterin Bereich International, 0921/886-158, franke@bayreuth.ihk.de