IHK Chemnitz und IHK für Oberfranken Bayreuth

Austausch über die Grenzen hinweg

Mit der IHK Chemnitz verbindet die IHK für Oberfranken Bayreuth eine lange gemeinsame Geschichte. Nach der Wiedervereinigung standen die Oberfranken „Pate“ beim Aufbau der Kammerstrukturen in Südwestsachsen. Zudem gibt es mit der Zukunft der Regionalförderung und Verkehrsprojekten auch Themen, an denen beide Kammern gemeinsam und in engem Schulterschluss arbeiten. Ein Beispiel ist die „Franken-Sachsen-Magistrale“, die als Schienenachse von Nürnberg über Marktredwitz und Hof nach Chemnitz und Dresden führen soll. Den Jahresempfang der IHK Chemnitz mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier nutzte IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner zum Austausch mit den sächsischen Kollegen. Dabei traf sie nicht nur mit ihrem Kollegen Hans-Joachim Wunderlich (mi.) zusammen, sondern auch mit Präsident Dieter Pfortner. Minister Altmaier ging in seiner Rede vor allem auf seine Initiative für eine nationale Industriestrategie ein. „Die Stärke der deutschen Wirtschaft beruht auf dem Miteinander von erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und Großunternehmen in hocheffizienten und präzise getakteten Wertschöpfungsketten. Meine Vorschläge für eine Industriestrategie 2030 setzen wesentliche Akzente, um dieses Miteinander zu stärken und noch erfolgreicher zu machen. Eine Politik zulasten des Mittelstands wird es mit mir nicht geben“, so Altmaier.