Eine gute Unternehmensnachfolge braucht Zeit

In den nächsten Jahren stehen Hunderte oberfränkische Unternehmen vor einem Wechsel in der Unternehmensführung. Da der Großteil unserer mittelständischen Firmen Familienbetriebe sind, ist das Thema meist sehr persönlich. Wollen Familienmitglieder überhaupt die Verantwortung übernehmen? Gelingt es den bisherigen Lenkern das Steuerrad loszulassen? Oft geht das gut, wie unsere traditionsreichen Firmen zeigen. Es gibt Beispiele mit 300, 400 oder sogar über 500 Jahren in Familienhand. Damit rangiert Oberfranken einmal mehr ganz an der Spitze in Deutschland und vielleicht darüber hinaus.

Dr. Heinrich Strunz
IHK-Vizepräsident

Themen dieser Ausgabe

Das regionale Nachrichtenportal inFranken.de kooperiert seit Ende April mit Facebook. Der Hintergrund: Die Mediengruppe Oberfranken, der inFranken.de angehört, ist neben 13 weiteren Verlagen aus Deutschland und Österreich Teil des ersten Accelerator-Programms in Deutschland. Das auf 12 Wochen angelegte Mentoring-Programm hat das Ziel, regionale Verlage für die künftigen Herausforderungen der Branche weiter fit zu machen.

Wenn Isabella Mereien von ihrem gelernten Beruf erzählt, gerät sie ins Schwärmen. „Für mich hat Bierbrauen mit Riechen, Schmecken und Hören zu tun“, sagt die Fränkin und ihre Augen leuchten dabei. Sie liebt die verschiedenen Gerüche von Malz und Hefe und schaut oft zu, wie sich die Würze ins Kühlschiff setzt. Ein- bis zweimal pro Woche setzt die 34-Jährige in ihrer kleinen Brauerei in Memmelsdorf bei Bamberg einen neuen Sud an.

Bereits zum 22. Mal fand die Zusammenkunft des IHK-Ausbilderforums Hof – Marktredwitz statt. Gastgeber des Treffens am 8. Mai mit dem Themenschwerpunkt „Cyber-Mobbing“ war in diesem Jahr die Firma LAMILUX in Rehau. Herzlich begrüßt wurden die zahlreichen Teilnehmer des Ausbilderforums durch Bernd Rehorz, Leiter Berufliche Bildung bei der IHK für Oberfranken Bayreuth, und Uwe Voigtländer, Meister im Bereich Tageslichtelemente bei der Firma LAMILUX und Moderator der Veranstaltung.