Jetzt den Standort stärken!

Oberfranken zeichnet sich als guter Standort für die heimische Wirtschaft aus. Die ausgezeichneten Facharbeitskräfte sind die Triebfeder für die gute Entwicklung der letzten zehn Jahre. Das Werkstoff-Know-how der Mitarbeiter hat auch den Strukturwandel von der früher krisengeschüttelten Industrieregion mit sehr einseitigem Schwerpunkt Keramik und Textil hin zu einer breit aufgestellten Wirtschaftsstruktur ermöglicht. Die Infrastruktur ist noch nicht perfekt, aber gut ausgebaut, ein flüssiger Verkehr und eine sichere Versorgung mit Energie sind im Gegensatz zu den völlig überlasteten Ballungsräumen noch gewährleistet. Von ihrem Lohn können sich die Mitarbeiter unserer Unternehmen etwas leisten. Die reale Kaufkraft ist sehr hoch, da die Lebenshaltungskosten maßvoll sind.

Gabriele Hohenner,
Hauptgeschaftsführerin

Themen dieser Ausgabe

Die Sandler AG aus Schwarzenbach/Saale feierte gemeinsam mit 240 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihr 140-jähriges Bestehen und gab Pläne für anstehende Investitionen bekannt – getreu dem Motto „inspired by the future“.

Italien hat die Sanktionen bei Pflichtverletzungen bezüglich Mitarbeiterentsendungen verschärft. Die anfallenden Geldbußen wurden dabei um 20 Prozent erhöht. Bei einer nicht gemeldeten Entsendung, spätestens einen Tag vorher, wird eine Geldstrafe in Höhe von 160 EUR bis zu 600 EUR verhängt. Sollten die erforderlichen Unterlagen, wie beispielsweise Arbeitsvertrag oder Lohnzettel, im Entsendungszeitraum sowie anschließend zwei Jahre danach nicht aufbewahrt werden, so kostet dies zusätzlich zwischen 600 EUR und 3.600 EUR pro entsandtem Mitarbeiter.

Arbeitgeber suchen verstärkt nach gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern. Die Besetzung von Stellen erweist sich jedoch aufgrund verschiedener Faktoren als zunehmend schwieriger. Umso mehr gilt es daher in Zukunft zusätzlich zu den vorhandenen Ressourcen die Potenziale ausländischer Fachkräfte in den Blick zu nehmen. Oftmals ist es für Unternehmen aber nicht ersichtlich, welche Qualifikationen Personen aus dem Ausland mitbringen und wie deckungsgleich diese mit dem deutschen Arbeitsmarktsystem sind. Mit dem Anerkennungsverfahren des Kompetenzzentrums deutscher Industrie- und Handelskammern zur Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsabschlüsse ist es möglich. Bei der IHK Foreign Skills Approval (FOSA) gingen seit ihrer Gründung im Jahr 2012 über 25.000 Anträge ein. Ansprechpartnerin für die Anerkennungsberatung bei der IHK für Oberfranken Bayreuth ist Ingrid Krauß. Sie hat bereits einige Interessierte auf ihrem Weg begleitet und weiß, welchen Mehrwert eine Anerkennungsurkunde für einzelne Personen, aber auch die Unternehmen hat.