Europa – jetzt erst recht!

Als freiwilliger Zusammenschluss demokratischer Staaten ist die Europäische Union ein wichtiger Faktor für 74 Jahre Frieden in Europa. Seit 27 Jahren können wir im gemeinsamen Binnenmarkt frei mit Waren und Dienstleistungen handeln. Auch für Personen und Kapital sind die Grenzen gefallen. Er ist eine Voraussetzung für die wirtschaftliche Stärke und Stabilität der EU im internationalen Kontext und Vorbild für viele Bündnisse von Staaten in der Welt. Von Beginn an geprägt durch ständige Veränderungs- und Erweiterungsprozesse steht das größte Friedens-, Politik- und Wirtschaftsprojekt unseres Kontinents heute vor großen Herausforderungen.

Bernd Aßmann,
Vorsitzender des IHK-Außenhandelsausschusses

Themen dieser Ausgabe

Der bayernhafen Bamberg, der zusammen mit den Hafen-Standorten Aschaffenburg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, baute auch 2018 die Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus.

Der einheitliche Binnenmarkt ist eine der größten Errungenschaften der EU. 1985 mit dem „Weißbuch über die Vollendung des europäischen Binnenmarktes“ ins Leben gerufen, sollten bis 1992 die wichtigsten Hemmnisse für die Freizügigkeit in Europa beseitig sein – ein ambitioniertes Ziel. In den nunmehr 27 Jahren seines Bestehens ist der freie Verkehr von Waren und Dienstleistungen, Personen und Kapital die Basis für den Erfolg auch der deutschen Wirtschaft. Aber die Vollendung des EU-Binnenmarktes ist nach wie vor ein lebendiger Prozess.

Für die von der Bundesregierung geplante Novelle des Berufsbildungsgesetzes liegt ein Entwurf vor, in dem die Wirtschaftsverbände noch Defizite sehen. Die erhoffte Erleichterung bei der Organisation und Durchführung von Prüfungen bleibt aus. Auch die IHK für Oberfranken Bayreuth fordert eine Lösung, um die Abnahme von Prüfungen ressourcenschonend zu gestalten.