18. Arbeitsschutztag für Mittel- und Oberfranken

18. Arbeitsschutztag für Mittel- und Oberfranken

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Kloster Banz | Unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz sowie in Kooperation mit der IHK Nürnberg für Mittelfranken und der IHK zu Coburg beleuchtet der Arbeitsschutztag die neuen Herausforderungen, die auf die Unternehmen zukommen. So wurde der Strahlenschutz neu geregelt. Dabei ist auch die in Oberfranken vermehrt vorkommende natürliche Strahlung durch Radon zu beachten. Wer im Unternehmen Schweißverfahren einsetzt, könnte dabei Metalle freisetzen, die krebserzeugend sein können. Hierzu werden neue technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) erarbeitet.
Retrofit ist die kostengünstige Methode, alte Maschinen auf neue Technologieebenen zu heben.

Häufig werden hier die Anforderungen des Elektromagnetische-Verträglichkeit-Gesetzes (EMVG) vernachlässigt. Die DIN EN ISO 45001 löst die OHSAS 18001 ab, aber auch die vielen von den Berufsgenossenschaften genutzten Arbeitsschutzmanagementsysteme. Die Integration in vorhandene QM- und UM-Systeme wird dadurch erheblich erleichtert. Der Mutterschutz wurde ebenfalls neu geregelt und fordert von den Unternehmen eine erweiterte Vorgehensweise. In einem besonderen Beitrag wird Amtsleiter Günter Tschech aus dem Nähkästchen des Gewerbeaufsichtsamts plaudern. In den Pausen können Sie die Stände der vortragenden Unternehmen besuchen und so das direkte Gespräch mit den Referenten finden. Wie jedes Jahr werden Ihnen auch Vertreter der Gewerbeaufsichtsämter Rede und Antwort stehen.

Veranstaltungsdaten:
18. Arbeitsschutztag für Mittel- und Oberfranken am 21. November 2019, 09:00 bis 16:40 Uhr, Kloster Banz, 96231 Bad Staffelstein.
Das Programm und Hinweise zu dieser kostenpflichtigen Veranstaltung finden Sie unter http://ihkofr.de/8q

IHK-Ansprechpartner: IHK für Oberfranken Bayreuth, Dr. Wolfgang Bühlmeyer, Bereichsleiter Innovation.Unternehmensförderung, 0921 886-114, buehlmeyer@bayreuth.ihk.de