Auto-Scholz

125-jähriges Firmenjubiläum und 115 Jahre Daimler-Vertrag

Carl Benz (li.) und Hermann Scholz unterschreiben vor 115 Jahren den Liefervertrag für Mercedes-Fahrzeuge.

„Zukunft erfahren“ – dieser Slogan wird bei Auto-Scholz aktiv gelebt. Als weltweit zweitältester Mercedes-Benz-Vertreter gehört die Bamberger Unternehmensgruppe unter Inhaber und Geschäftsführer Michael Eidenmüller heute zu den 50 größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland. Die Dauer der Zusammenarbeit ist dabei einzigartig in der Branche.

Sie ist nicht nur das Ergebnis von herausragendem Engagement und Pionierleistungen, sondern wird im Fall Auto-Scholz auch fest mit Unternehmerpersönlichkeiten verbunden: Angefangen bei Unternehmensgründer Hermann Scholz über Michael und Claire Eidenmüller, die im zweiten Weltkrieg das Unternehmen allein führte, über Prof. Dr. Günter Eidenmüller bis hin zum heutigen Inhaber und Geschäftsführer Michael Eidenmüller, der das Unternehmen seit 1992 führt. Zum 125-jährigen Vertragsjubiläum startet das erfolgreiche Unternehmen mit einem vielfältigen Strauß an Jubiläumsaktionen im Neu- und Gebrauchtwagenverkauf sowie Werkstatt-, Zubehör- und Dienstleistungsbereich durch, denn von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Konzern soll vor allem auch der Kunde profitieren.

1894 wurde das Untenehmen in Liegnit durch Hermann Scholz gegründet. Der Automobil-Liefervertrag mit Carl Benz konnte 1904 abgeschlossen werden – genau vor 125 Jahren. Nachdem im zweiten Weltkrieg der gesamte Betrieb zerstört wurde und die Familie Eidenmüller 1946 in Bamberg ihre neue Heimat fand, wurde die Firma neu aufgebaut – zunächst mit einem kleinen Reparaturbetrieb. Im Jahr 1956 entstand nach Übernahme der ehemaligen Betriebsräume des früheren Daimler-Vertreters Dörnberger der erste vorbildliche und moderne Betrieb in der Luisenstraße in Bamberg. Doch schon bald waren die Räumlichkeiten zu eng, und 1964 wurde der erste Bauabschnitt in der Kärntenstrasse eröffnet. Die Verlagerung des gesamten Betriebes in die Kärntenstrasse erfolgte im Jahr 1992.

Mit der Eröffnung des ersten Zweigbetriebes 1965 in Forchheim begann der beachtliche Expansionskurs des Unternehmens. Es folgten später weitere Zweigbetriebe, z. B. 1981 in Höchstadt. Nach der Grenzöffnung wurde die Firma Auto Scholz als einer der ersten Investoren auch in den neuen Bundesländern aktiv: Auto-Scholz übernimmt im Jahr 1992 die Vertretungen in Gera mit Altenburg sowie Jena mit Hermsdorf. Dem zügigen Ausbau sowie der Erweiterung aller Geschäftsfelder folgen Neuinvestitionen an allen Standorten. 1995 wurde ein komplett neuer Betrieb in Gera gebaut und kurz darauf zwei weitere neue Betriebe in Eisenberg und Schmölln eröffnet.

Mit der Übernahme der Firmen Scheuerecker in Bayreuth und Dörnhöfer und des Nutzfahrzeug-Kompetenzzentrums Gemeinder in Kulmbach wurde Auto Scholz im Jahr 2000/01 zum größten Automobilhandelsunternehmen in der Region. Im gleichen Jahr eröffneten an den Standorten Bamberg und Bayreuth zwei smart Center sowie das Lack- und Karosseriezentrum LaKaZe in Bamberg.

Die Auto-Scholz Unternehmensgruppe hat sich in all diesen Jahren zu einer festen wirtschaftlichen Größe in den Regionen Franken und Thüringen entwickelt: An insgesamt 15 Standorten zählen neben den Marken Mercedes-Benz und smart zu der Auto-Scholz Gruppe drei Porsche Zentren (Bamberg, Nürnberg-Fürth-Erlangen und Bayreuth), zwei Volkswagen Standorte (Bamberg und Bayreuth) mit einem Fahrzeugabsatz von 12.323 Pkw und Nutzfahrzeugen (Neu- und Gebrauchtfahrzeuge) 2018. Im vergangenen Jahr konnte die Unternehmensgruppe über alle Marken einen Gesamtumsatz von 535 Mio. Euro erwirtschaften.